Die AusstellungIn der Wüste der Moderne - Koloniale Planung und Danach veranschaulichte die Ambivalenzen zwischen kolonialer Herrschaft und den Utopien der Moderne: Wie stark sind zivilisatorische und modernistische Utopien im Kolonialismus begründet? Wie weit haben die Brüche im Kolonialismus und der Widerstand gegen ihn die Moderne geprägt? Die Ausstellung machte Ereignisse, Projekte, Aktionen und Visionen plastisch, die im Moment der Dekolonisierung zwischen Nordafrika und Europa wirksam waren - und es auch heute noch sind. So werden die Geschichten von Bewohnern, Architekten, Kolonialisten und Wissenschaftlern nach gezeichnet, die in die Auseinandersetzung um Moderne und Modernisierung involviert waren.
The exhibition In the Desert of Modernity - Colonial Planning and After revealed the ambivalences in the relationship between colonial tyranny and the utopias of modernity, showing the degree to which civilising and modernist utopias are grounded in colonialism, the ruptures within colonialism and resistance to it. It also vividly displayed the events, projects, activities and visions which, at the time of decolonisation between North Africa and Europe, once played - and continue to play - such an important role. The exhibition traces the histories of inhabitants, architects, colonialists and scientists involved in the debate over modernity and modernisation.
Künstlerische Leitung / Artistic director: Marion von Osten Kuratoren / curators: Tom Avermaete, Serhat Karakayali, Marion von Osten Ausstellungsdesign / Exhibition design: Andreas Müller, Jesko Fezer und Anna Voswinckel

Ausstellungsansichten / Exhibition views